Anne Reinecke: Leinsee

 

Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, dem Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.

 
 

Website: Diogenes Verlag

 

 

 

 

 

 

 Pressestimmen:

 

 "Was wir bisher hören konnten, ist von der Marke besonders. Franz Dinda schafft Räume. Man merkt, man sieht quasi, wo die Figuren sich aufhalten und in welcher Nähe oder Entfernung sie zueinander stehen. Auch durch geschickte Pausensetzung schafft er das." hr2 Kultur

 

„Er klingt so jung wie der Ich-Erzähler, und er kann wie dieser eben alle Stimmungen. Er kann zart und ironisch, er kann böse und besorgt, er kann bitter und begeistert, das aber in ganz zurückhaltender, ganz vorsichtiger Art und Weise. Der haut niemals auf die Pauke, der weiß die Schwebe zu halten, die Schwebe übrigens auch, was die Möglichkeiten eines Endes betrifft. Also er ist nicht ausdrücklich, sondern spielerisch. Spielerisch und sensibel.“ hr2 Kultur

 

"Der Schauspieler Franz Dinda kommt Karl mit seiner Interpretation sehr nahe. Das Nachdenkliche, Unentschlossene, das nach Außen arrogant wirken kann, die Verletzlichkeit, die seine Person umgibt, all das macht er hörbar. Es macht Spaß Franz Dinda dabei zuzuhören, wie sich Karl langsam entwickelt." SWR2