Am 19. September 2013 wurde der Preis der Nationalgalerie 2013 zum mittlerweile siebten Mal verliehen. Neben der Moderation des Abends übernahm Franz Dinda im Auftrag des Vereins der Freunde der Nationalgalerie und des Direktors der Nationalgalerie Udo Kittelmann zudem die künstlerische Gestaltung des Ablaufs.

 

Seit dem Jahr 2000 fördert dieser Preis junge, wichtige Positionen der Gegenwartskunst, welche die Internationalität und Lebendigkeit der Kunstszene in Deutschland wiederspiegeln, und durch neue künstlerische Ansätze bereits Bedeutung erlangt haben.

 

Der Preis ist unterteilt in den Preis der Nationalgalerie für junge Filmkunst und den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst.

 

Letzterer ist seit 2013 nicht mehr mit einem Geldpreis verbunden, sondern der Gewinner erhält eine kuratierte und durch eine Publikation begleitete Einzelausstellung in einem der Häuser der Nationalgalerie. Diese Einzelausstellung findet jeweils im Folgejahr der Preisvergabe, also 2014 zum ersten Mal statt.

 

Dem Verein der Freunde der Nationalgalerie eröffnete sich mit dem Preis ein neues Wirkungsfeld. Es war der von Köln nach Berlin gezogene Sammler Rolf Hoffmann, der als Kuratoriumsmitglied den Verein nicht allein mit seiner Begeisterung für neue Kunst „ansteckte". Als Unternehmer hatte er zugleich die Kultur als Wirtschaftsfaktor für die Stadt im Auge, „denn die Kultur ist einer der wenigen Standortvorteile Berlins gegenüber anderen deutschen Städten".

 

Preisträgerin 2013 ist MARIANA CASTILLO DEBALL. Den Preis der NAtionalgalerie für junge Filmkunst 2013 gewinnt VICTOR OROZCO RAMIREZ.

 

 

 
Pressestimmen:

 

"Der Abend der Verleihung des Preises der Nationalgalerie: Solche Termine haben es an sich, dass viele etwas sagen sollen und wollen. Der Museumschef, der Sponsor BMW, der Kulturstaatsminister, natürlich auch die Vorsitzende des Vereins der Freunde. Auf dass das nicht zu trocken gerät, erhielt Franz Dinda die Carte Blanche für die Moderation dieses Events. (...) Er kann spielen, singen, dichten, ach ja, er hat Humor. So wurde die Preisverleihung zur Show mit herrlichen Szenen. Bernd Neumann traf schlagfertig auf Dalí, dem der Schnauzer fast vom Mund fiel."

Berliner Morgenpost

 

"Udo Kittelmann will eigentlich seine Rede halten. Doch Frida, die exzentrische mexikanische Malerin, gesteht ihm, dass er sie fast in "den Wahnsinn treibt". Kittelmann guckt ihr verdutzt in die Augen, und noch einmal, dreht am Mikro und kann's irgendwie nicht fassen. Da soll mal einer am Pult nicht aus der Fassung kommen. Frida ist nämlich längst tot, und Franz Dinda spielt Kahlo, wie es charmanter kaum sein könnte."

Berliner Morgenpost

 

 

   

Quelle: Verein der Freunde der Nationalgalerie