Sklaven und Herren Psychoterror an einer Schule: Die 18-jährige Tina (Paula Schramm) erfährt von ihrem Bruder Klaus (Leonard Carow), dass er von ihrem Mitschüler Yogi (Franz Dinda) gezwungen wurde, sie im Bad mit einer WebCam zu filmen. Alles fing harmlos an, aber jetzt ist Yogi im Besitz von Handyfilmen, die Klaus kompromittieren und extrem peinlich für ihn sind. Damit hat Yogi ihn in der Hand und fordert beispielsweise von ihm, eine Kamera in der Mädchen-Umkleidekabine zu installieren. Tina stellt Yogi zur Rede. Sie will, dass er Klaus in Ruhe lässt. Darauf geht Yogi erst ein, als Tina sich selbst als "Sklavin" anbietet. Sie ahnt nicht, auf welch gefährliches Spiel sie sich damit einlässt. Auch der Vertrauenslehrer der Schule, Herbert Schäfer (Fabian Busch), versucht hinter das merkwürdige Verhalten von Klaus, Tina und ihren Mitschülern zu kommen. Dann sieht er durch Zufall auf einem Schüler-Handy den Film, auf dem Klaus die Scheibe seines Autos einwirft und eine Foto-Tasche klaut. Schäfer versucht, Klaus zu überzeugen, gegen Yogi auszusagen. Doch damit gerät auch Schäfer in den Strudel um Yogis zerstörerische Kraft ...

 

 

Drama

 

Gedreht: 2008

Sender: ARD

Regie: Stefan Kornatz

Drehbuch: Stefan Kornatz, Klaus-Peter Wolf

Produktion: Hessischer Rundfunk

Copyright: Hessischer Rundfunk

 

 

Pressestimmen:

 

„Franz Dinda brilliert als gelackter Misanthrop (…) mit einer Aura zum Niederknien.“  Tip Berlin

  

„Andererseits gelingt es dem herausragenden jungen Franz Dinda die Figur in der Schwebe zu halten. Gerade dieser Fähigkeit verdankt der Film einen großen Teil seiner Faszination. Kein Wunder, dass er gern (wie zuletzt in "Polizeiruf 110: Verdammte Sehnsucht") als Schurke besetzt wird: Er hat eine freundliche, einnehmende Art, und sein Grinsen ist umwerfend, aber gleichzeitig kann er unglaublich kalt wirken. Es ist nicht zuletzt diese Doppelgesichtigkeit, die den Film "Sklaven und Herren" durchaus in die Nähe von Stanley Kubricks Burgess-Verfilmung "Uhrwerk Orange" rückt; auch ein Vergleich zwischen Dinda und dem jungen Malcolm McDowell ist keineswegs zu weit hergeholt.“ Kino.de

  

„Franz Dinda - sehenswert blasiert und fies.“ Focus