Polizeiruf 110 - Verdammte Sehnsucht Der neue Fall für das Ermittlerteam um Kommissarin Johanna Herz (Imogen Kogge)führt in ein Elite-Internat in Brandenburg. Dort lernen überwiegend Kinder wohlhabender Eltern. Als der 18-jährige Diplomatensohn Felix Preyer mit einem Alkoholgehalt von 2,4 Promille tot im Wald aufgefunden wird, fürchtet Direktor Palm (Alexander Held) um den guten Ruf seiner Schule. Johanna Herz vermutet, den Mörder des Schülers innerhalb des Internats zu finden. Doch Felix’ Eltern Tamara und Frank Preyer (Nina Petri/Hans Werner Meyer) scheinen wenig über den privaten Umgang ihres Sohnes zu wissen. Es stellt sich heraus, dass Felix seinen Zimmergenossen Bastian Kröner, einen der wenigen Stipendiaten des Internats, bei einer Schlägerei vor anderen Schülern in Schutz genommen hatte. Diese Schüler gehören zur Clique von Justus Gruneberg (Franz Dinda), der ihr Wortführer ist. Bei den Ermittlungen gibt sich Justus Johanna Herz gegenüber selbstsicher und überlegen, weiß er doch seinen mächtigen Vater hinter sich, der als Hauptsponsor des Internats über erheblichen Einfluss verfügt. Johanna Herz versucht, über Rainer Metz (Oliver Stokowski), den Klassenlehrer von Felix, mehr über die Jugendlichen herauszubekommen. Sie muss aber erkennen, dass der Lehrer entweder befangen ist oder das Vertrauen seiner Schüler doch nicht in dem Maße genießt, wie er behauptet. Die scheinbar heile Welt des Elite-Internats bekommt zunehmend Risse, als Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause) den Hinweis liefert, dass die Kantinen-Angestellte Margot Kollmar (Inka Friedrich) verschwunden ist. Zunächst deutet nichts auf eine Verbindung zwischen den beiden Fällen hin.

 

 

Kriminalfilm

 

Gedreht: 2008

Sender: ARD

Regie: Bodo Fürneisen

Drehbuch: Stefan Rogall

Produktion: Antaeus Film

Copyright: Antaeus Film

 

 

Pressestimmen:

 

„Eindrucksvolle Leistung des jungen Franz Dinda, der seit seinem Auftritt als Junkie in "Blackout" als einer der hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchsdarsteller gilt.“

Tagesspiegel

 

„Franz Dinda, einer der besten deutschen Nachwuchsschauspieler“

Berliner Morgenpost

 

„Gute Besetzung“

TV Spielfilm